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Wie es dazu kam, dass ich mich mit gesunden Räumen beschäftige

EIN BLICK IN MEINE WELT 

VOM OP-TISCH IN BRASILIEN ZUM KLASSENZIMMER IN CHINA

KÖRPER

Deshalb habe ich mit 15 meine OP-Schwester Ausbildung abgebrochen

 

Mit 15 Jahren stand ich als junge OP-Schwester an einem OP-Tisch in Brasilien und fühlte mich unwohl. Ich schaute auf einen stark beleuchteten Teil eines Bauches. Wie in einem Theater, wo wir nur ein Teil der Szene sehen dürfen. Unter den grünen Tüchern lag der restliche Teil dieser Patientin, doch irgendwie nahm mein Gehirn sie nicht als ein ganzer Mensch war und fokussierte sich nur auf den Bauch. Die OP fing an und ich reichte dem Arzt das Skalpell. Und dann passierte es. Ich wusste, dass ich keine Chirurgin werden wollte, denn ich kam damit nicht zurecht, dass der Patient wie eine Maschine betrachtet wurde, wo man kaputte Teile austauschen muss. Damals konnte ich das noch gar nicht so gut beschreiben, aber ich spürte, dass mein Weg ein anderer sein musste.

Von der Pharmaindustrie, zurück zum Menschen

Nach meinem Schulabschluss folgten Ausbildungen und 17 Jahre internationale Berufserfahrung in deutschen Dax-Konzernen der Chemie und Pharmaindustrie. Ich lebte in über 8 Ländern und erlebte verschiedene Kulturen, Arbeits- und Lebensweisen. Ich besuchte Forschungslabore, lernte einiges über Medikamente und suchte Talente auf dem Arbeitsmarkt. Doch immer noch spürte ich, dass ich zu weit von dem Menschen war, der diese medizinische Hilfe benötigt.

GEIST

RAUM

Damit hatte ich in China nicht gerechnet

Mit 28 Jahren schlug mir die Klarheit wie ein Blitz ein! Es war spät abends und ich saß in der Straßenbahn meiner neuen Heimat, Hongkong. Ich verdaute gedanklich den Unterricht, den ich gerade bei meinem Feng Shui Meister gehabt hatte. Jede Woche besuchte ich ihn nach Feierabend in seinem kleinen Klassenzimmer. Das Thema faszinierte mich einfach, denn in Brasilien war Feng Shui schon lange populär und salonfähig. Während mir der Wind durch die offenen Fenster, die Locken aus den Haaren kämmte, dachte ich an mein chaotisches Büro auf der Arbeit und bekam bei diesem Gedanken und dem Anblick der lauten und turbulenten Stadt, plötzlich keine Luft. Und so schnell wie ein Blitz, wurde es mir plötzlich klar: Ich musste den Mensch mit seinem Raum verbinden. Der Mensch erkrankt und erholt sich da, wo er gerade ist. 

Heute bin ich Präventologin, Mental Coach und Expertin für gesunde Raumgestaltung. Heute sehe ich nicht mehr nur ein Teil, sondern den ganzen Menschen, mit allem drum und dran.

MEINE TOP 10 FAKTEN

1

Deutsch-Brasilianisches Blut.  Eine Mischung aus deutscher Ordnung und brasilianischer Lebensfreude. In Brasilien geboren und mit 25 Jahren ausgewandert

2

Ich kenne die Unternehmenswelt. 22 Jahre internationale Berufserfahrung, davon 16 Jahre im Personalbereich

3

Haupt Ausbildungen: BWL, Interior Design, Präventologie, Feng Shui, Emotion Code und Human Design

4

Mit 15 den ersten Kaiserschnitt. Als Tochter eines Arztes durfte ich mit 15 Jahren eine Ausbildung zur OP-Schwerster machen. Gleich am Anfang der Ausbildung habe ich meinem Vater bei einer Geburt unterstützt und das Wunder der Natur, durch ein Baby namens Katharina Luana, erlebt. Ich war damals die jüngste OP-Schwester in einer der bekanntesten Hospitäler in Latein Amerika (Hospital Israelita Albert Einstein)

5

Ich kenne die unterschiedlichsten Lebensräume. In 8 Metropolen der Welt habe ich gelebt und gearbeitet. São Paulo, Buenos Aires, Milan, Pittsburgh, Köln, Berlin, Hong Kong und Shanghai

6

Im Regenwald und Großstadt, mentale Stärke gelernt. Ich bin in einer der gefährlichsten Städte der Welt aufgewachsen und habe  als Kind schon Gewalt und Lebensbedrohung hautnah erlebt. Als Ausgleich und Stärkung stürzte ich mich mit Extrem-Sport, in den brasilianischen Dschungel, kletterte den höchsten Berg in Peru und reiste mit dem Fahrrad durch die trockneste Wüste der Welt.

7

Die Sprachen öffneten mir die Türen zur Welt. Drei-sprachig aufgewachsen und spreche heute fliessend Englisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch. Italienisch geht so und Chinesisch habe ich aufgegeben.

8

Auf diese Preise bin ich sehr stolz: "Female Innovator" (China), "Innovative Entrepreneur" (China) und "HR Leadership Award" (Asien). Das erste habe ich bei meiner Danksagung meinem kleinen Sohn gewidmet der damals live dabei sein durfte. Ich war stolz als Vorbild da zu stehen und er sollte früh erkennen, dass es kein Unterschied gibt zwischen dem was Männer und Frauen erreichen können. 

9

Eine kleine Rampensau... Ich liebe ein Mikrofon und auf einigen Bühnen dieser Welt hatte ich schon das Vergnügen, Vorträge zu halten: Brasilien, China, Deutschland, Malaysien, Hong Kong und Singapur

10

Schon immer auf grossem Fusse gelebt. Mit Schuhgrösse 41 hatte ich nicht nur die grössten Füsse der Klasse, ich konnte auch keine Schuhe in normalen Schuhgeschäften finden. Deshalb liebe ich "Chinelos" (brasilianischen Flip-Flops)

IMPRESSIONEN

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SAT1
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Speaker_Steilemann
2015 Female Innovator Award IPWS
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2020.08
WDR2_28.Juni.2020_Sven Pistor
Key Note Speaker Katia Steilemann
Sat.1 Frühstücksfernsehen TV Expertin
WDR2 Radio Interview Radio Expertin
Workshop Leichtigkeit
Vortrag: Mentale Leichtigkeit für Athleten
Leichtigkeit , Lightness
Female Innovation Award China
Speaker Hong Kong
Speaker at Hong Kong University
EPWS Shanghai
Magazine Shanghai
Speaker INSEAD Singapore
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